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Schlaganfall-Risiko

Schlaganfall: das schleichende Risiko

In Deutschland erleiden jedes Jahr rund eine Viertelmillion Menschen einen Schlaganfall, viele von ihnen schon in jungen Jahren. Forscher sind sich einig, dass mindestens die Hälfte der Fälle durch eine frühzeitige Erkennung verhindert werden könnten. Aber leider treten oft im Vorfeld keine Vorzeichen auf, die auf einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hindeuten. Die Krankheit kommt „aus heiterem Himmel“.

Tiefer Blick für Früherkennung

Die Augen sind nicht nur die Fenster zur Seele. Unser Auge lässt auch einen Blick auf den Zustand unseres ganzen Körpers zu. Denn dank moderner Untersuchungsmethoden ist es anhand einer Gefäßanalyse möglich, die Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall zu ermitteln, lange bevor andere, äußerlich auffällige Faktoren zu sehen sind - durch einen geschulten Blick ins Auge.

Gefäß-Kino im Auge

Die Beobachtung der Netzhaut ist eine einfache Methode, um zuverlässig Auskunft über den Zustand der Blutgefäße im ganzen Körper zu erhalten. Die Schlagadern transportieren Blut in das Herz, das Gehirn und in die Augen. Der Augenhintergrund zeigt an, wie gut das Herz-Kreislaufsystem intakt ist, da die Netzhautarterie ein Ast der Halsschlagader ist.

Die Statische Gefäßanalyse

Wir testen Ihr Schlaganfallrisiko mit der Statischen Gefäßanalyse. Dabei wird der Zustand der Mikrogefäße untersucht, indem wir die Blutgefäßdurchmesser bestimmen und zueinander ins Verhältnis setzen. Je niedriger der dabei ermittelte Wert ausfällt, desto ausgeprägter sind die Veränderungen in den Gefäßen. Die Wahrscheinlichkeit einer Augenerkrankung, eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls steigt.

Der Vorteil dieser Methode: Viel genauer als mittels einer Blutuntersuchung oder einer Blutdruckmessung kann Ihr Risiko für die gefährliche Arterienverengung ermittelt werden.

So funktioniert die Untersuchung

Die Pupillen Ihrer Augen werden medikamentös erweitert. Danach nehmen wir mit einer Spezialkamera Bilder der Netzhaut auf, die anschließend analysiert werden. Dabei handelt es sich um völlig schmerzfreie und ungefährliche Untersuchungen. Aufgrund der medikamentösen Pupillenerweiterung dürfen Sie aber im Anschluss vorübergehend kein Kfz führen.

Beugen Sie vor

Für einen Schlaganfall ist vor allem ein zu hoher Blutdruck verantwortlich. Zu den bekannten Risikofaktoren gehören:
  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • zu kalorien- und fettreiches Essen
  • Bewegungsmangel
  • Diabetes

Wir empfehlen die Untersuchung generell ab dem 50. Lebensjahr. Treffen die genannten Risikofaktoren auf Sie zu, sollten Sie sich auch schon früher zu einer solchen Untersuchung entschließen. Insbesondere, wenn in Ihrem familiären Umfeld bereits Schlaganfälle aufgetreten sind oder Sie unter Symptomen leiden wie:
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • zeitweiligen Sehstörungen

Wenn Ihr Augenhintergrund ein Risiko vermuten lässt, können Sie rechtzeitig für eine verbesserte Blutdruckeinstellung sorgen und eine Schädigung des Gehirns oder des Herzens rechtzeitig verhindern.

Diese Untersuchungsleistung bieten wir im Rahmen der privaten Vorsorge an.

Praxisanschrift:
Georgstraße 15 · 98673 Eisfeld
Tel: 03686 6162266 / Fax: 03686 6162267

Dr. med. Yvonne Fink »»
Fachärztin für Augenheilkunde


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